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Übungsaufgabe 1: Audiomaterial bearbeiten

Das Programm „WaveLabLite" zum Laufen bringen:

CD einlegen und warten – oder (falls nichts passiert) im Explorer auf „start.exe" doppelklicken.

Links in der Ecke erscheint der blaue Kasten „Wavelab LITE. Doppelklick® weiter® weiter® in „Datei Verknüpfungen" alle Häkchen abschalten!® weiter® usw.

Es befindet sich ein WaveLabLite-Symbol auf dem Desktop: Doppelklick öffnet das Programm, das aus dem Kurs bekannt ist. Das Fenster „Kontrolleiste" durch „x" beseitigen.

Für Aufnahmen vorbereiten:

Wenn es nur eine Soundcard im PC gibt, hat WaveLabLite automaisch die richtige Verbindung aufgenommen. Allerdings müssen in Windows – außerhalb von WaveLabLite – eventuell der richtige Audio-Eingang (Mikrofon, Line) gewählt werden. Dazu das Windows-Mischpult öffnen (meist kleines Lautsprechersybol in der Leiste) und über „Optionen® Eigenschaften"® Aufnahme® OK® Mikrkfon bzw. Lin-In anklicken. Es funktioniert immer nur ein Eingang!

1. Datei zur Bearbeitung vorbereiten/herstellen:

1.1 Musikdateien (mit Endung WAV), die sich bereits auf dem PC oder im Ordner „Cubasis Song Templates" der „Cubasis-Educational"-CD befinden, werden geladen durch: Menue „Datei"® Öffnen und dann Datei suchen® Öffnen-Button. Die Datei ist nun sichtbar. (Je nach Art in mono oder stereo.)

Einige WAV-Dateien befinden sich auf jedem Windows-PC im Ordner WINDOWS/Media. Dies sind die Windows-Töne... (download). Einige Klingeltöne als WAV hier zum Download!

1.2 Soll von Mikrofon oder eine externe Audioquelle (Radio, MP3-Player, HiFi-Anlage etc.) aufgenommen werden, so kann man erst testen, ob das Signal „ankommt":

roter Knopf im Transportfeld klicken,

unter „Wave-Eigenschaften" nachsehen, ob Stereo/16bit/44100 eingestellt ist, falls nicht: „bearbeiten" klicken, die Einstellungen vornehmen und OK,

das Häkchen bei „Meter" muss an sein,

kommt ein Signal an, so muss das Pegel-Instrument anzeigen!

1.3 Das aufzunehmende Signal wird sofort auf der Festplatte aufgezeichnet. Daher muss man dort einen Platz schaffen und die aufzunehmende Datei gleich bezeichnen:

Unter „Aufgenommene Datei" den Eintrag „Finale Datei erzeugen" einstellen.

Auf das gelbe Datei-Symbol klicken,

der Explorer öffnet sich,

einen Ordner auswählen oder einen neuen Ordner schaffen (gelbes Ordnersymbol mit Strahlen rechts),

im Feld „Dateiname" einen Namen, zum Beispiel „Sprachaufnahme1" eingeben.

Die Aufnahme wird dann in diesem Ordner unter diesem Namen abgespeichert...

1.4 Die eigentliche Aufnahme durchführen:

Sobald alles vorbereitet ist auf den Button „Aufnahme" drücken,

die Aufnahme läuft, die WAV-Datei wird erzeugt, alle Ungereimtheiten drin lassen, da diese später gereinigt werden können...,

zum Schluss auf demselben Button „STOP" drücken, „schließen" drücken,

Die Aufnahme erscheint am Bildschirm.

1.5. Abhören: Wie beim MC-Player über das Transportfeld.

Von rechts nach links: Record (rot), Play (grün), Stop (braun), nach hinten springen, schneller Zurück- und Vorlauf, Sprung ganz nach vorn, Loop (Schleife)....

2. Die Bearbeitung einer Datei erfolgt mit denselben Tools, die auch ein Word-Programm enthält: markieren durch die (linke) Maus, Kopieren („copy"/blauer Doppelpfeil) oder Ausschneiden („cut"/Schere) bringt den markierten Teil in den Zwischenspeicher, der nach unten gerichtete Pfeil („einfügen"/„paste") fügt das Kopierte/Ausgeschnittene an der Stelle ein, an der der Kursor steht.

Von links nach rechts: Neues Fenster – Datei holen – Speichern - Ausschneiden (cut) - Kopieren (copy) - Einfügen (paste). Die restlichen Buttons spielen noch keine Rolle.

2.1. Die aufgenommene Datei „säubern" durch Wegschneiden unnötiger Signale. Durch Ausschneiden und Einfügen eine Collage erstellen.

2.2. Ein- und Ausblenden ist möglich: Den zu verändernden Teil markieren, Menue „Effekte"® Einblenden bzw. Ausblenden. Überblenden von Sample 1 (vorn) und Sample 2 (hinten): Sample 2 markieren und durch Copy in den Zwischenspeicher, dann Benstelle markieren und Menue „Effekte"® Kreuzblende, dann Button „Einfügen" drücken: das zwischen gespeicherte Sample 2 wird weich über den markierten Teil von Sample 1 geblendet. - Mehrfaches Einfügen („paste") kann automatisch erfolgen, auch Mischen ist möglich: Menue „Bearbeiten"® "Einfügen spezial"® "Mischen" oder „Mehrere Kopien" wählen. Überblenden von zwei Stücken: Erst die zu überblendenden Teile :

2.3. Man kann viele WAV-Dateien gleichzeitig auf den Bildschirm holen. Kann dann aus vielen Dateien zusammenstellen etc. Dabei steht immer nur eine Datei im Vordergrund (oben dunkelblau)... wie bei Bildern und Texten auch.

 

2.4. Der markierte Teil einer Datei kann in der Lautstärke verändert werden: Menue „Effekte"® "Verändern"® "Spitzenwerte berechnen"® höchstens um den angegebenen dB-Wert die Datei verändern...

2.5. Der markierte Teil einer Datei kann umgekehrt werden (rückwärts abspielen): „Effekte"® "umkehren".

2.6. Wie bei allen PC-Arbeiten sollten die Arbeitsergebnisse immer wieder gespeichert werden: Menue „Datei"® "Speichern unter"® Namen eingeben, OK. Dies gilt auch für das Endergebnis.

Man kann WaveLabLite schließen und die erstellte WAV-Datei z.B. über den Windows-Mediaplayer abhören.

3. Speichern und Formatwandlung

3.1 In WaveLabLite können die Musikdateien nur im Format WAV abgespeichert werden. Eine Verwandlung in MP3 muss in einem anderen Programm erfolgen. (CubasisLite VST 5 hat die Möglichkeit der Wandlung. Dies ist aber kompliziert.

3.2 WAV-Dateien können direkt auf eine Audio-CD gebrannt werde. Dazu benötigt man einen Brenner mit der zugehörigen Software.

3.3. WAV-Dateien können auch als Dateien auf einer (Daten-)CD-ROM gespeichert werden. Wenn man eine „Multisession-CD" wählt, dann kann man zu unterschiedlichen Zeitpunkten immer wieder WAV-Dateien auf die CD brennen bis sie voll ist (nach 70 Minuten Musikdauer).

3.4. Zum Thema „Formatwandlung" gehört auch das „Lesen" von Musikdaten von einer normalen Audio-CD („grabben"). WaveLabLite VST V5" kann dies (Menue „Datei"® "Audio CD-Titel importieren")., ansonsten muss man ein zusätzliches Programm verwenden. (Download von www.uni-oldenburg.de/musik-for/akustik/uebungsaufgaben.) Die Audiodateien einer Audio-CD sind genau so groß wie die WAV-Dateien, aber eben leider nicht ganz identisch.

Bemerkung: auch in Cubasis VST/Educational können Audiodateien erzeugt und Aufnahmen gemacht werden. WaveLabLite arbeitet aber einfacher und hat mehr Features. Daher empfehle ich, Aufnahmen in WaveLab zu machen und die erzeugte WAV-Datei später in Cubasis zu verwenden.