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Wolfgang Martin Stroh

Geboren 1.7.1941 in Stuttgart, 1946-1961 Schulzeit mit 1 Jahr in USA (Eastman School of Music, Rochester)

Studium: 1961-1966 in Erlangen und München: Lehramt Mathematik/Physik (Staatsexamen), Musikwissenschaft, Promotionsstudium Freiburg 1970-72. Referendariat (2. Staatsexamen) und Studienassesor 1966-1969 (Mühldorf, München, Birklehof Hinterzarten). Promotionsstipendium Studienstiftung, 1972 Promotion an der Uni Freiburg in Musikwissenschaft (Nebenfächer Neue Deutsche Literatur und Mathematik) über Weberns historische Legitimation als kompositorisches Problem bei Hans Heinrich Eggebrecht. 2006 HAF-Diplom "Multimediadesign".

1971-73 Wissenschaftlicher Assistent am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Freiburg, 1973-74 Mitglied der Aufbaukommission für die Schulprojekte Bielefeld. 1974-78 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrer am Oberstufen-Kolleg (Schulprojekte an der Universität) Bielefeld, davon 2 Jahre Stellvertretender Wissenschaftlicher Leiter. Seit 1978 Professor für Musikwissenschaft, später Systematische Musikwissenschaft an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Lehrverpflichtung in der Lehrerausbildung (1978-84 in der Einphasigen Lehrerausbildung). Emeritierung am 1. Oktober 2006.

Mitglied (z.T. Gründer) folgender Musikensembles: Oldenburg Syndrom, Erstes improvisierendes Streichorchester, Gräfin Mariza, Brain & Body, Konzertantes MIDI-Planetarium, insgesamt seit 1978 239 Auftritte/Konzerte, ca. 50% mit solistischen Aufgaben. Mitglied in einschlägigen Berufsverbänden, nicht in der Gesellschaft für Musikforschung. Publikationen: siehe extra Liste.

 

Forschungsschwerpunkte 1968-2007: 
1968-1974 Kunstmusik(geschichte): Wiener Schule (Berg, Schönberg, Webern) und 1975 Musiksoziologie;
seit 1970 Elektronische Musik, 1987 Brain & Body, 1986 Algorithmisches Komponieren und Musikprogrammierung;
Sozialmusikpsychologie: 1980 neue soziale Bewegungen, Alternativszene, Politische Musik, 1990 New Age Musik;
1984 Musikpsychologische Grundlagen auf der Basis der Tätigkeitstheorie;
Musikdidaktik: seit 1982 szenische Interpretation von Musik und Theater, seit 1996 interkulturelle Musikerziehung, 1973-2002 neue Technologien im Musikunterricht. 

Aktuell:

Leiter des iii-twiskenstudio oldenburg
Mitglied im Institut für szenische Interpretation von Musik und Theater
Autor von Interkulturelle Musikerziehung - der definitive Internetauftritt

 
 

 

letzte Änderung 24.10.2009