trommeln

3.05.063

Hör- und musikpsychologische Experimente

trommeln1

 

Evaluation (Auswertung und Kommentar)

Allgemeine Daten:
Anmeldungen (StudIP) 51
Teilehmer (regelmäßig) 45
1. Semester (BM3 - Vertiefung) 36% (13)
3.Semester (AM 3b) 56% (20)
sonstige 8% (3)
nur Laufzettel 31% (11) Bemerkung: von den 45 Teilnehmer/innen wurden (technisch bedingt)nur 36 befragt bzw. ausgewertet.
Prüfung (Referat) 44% (16)
Prüfung (Doku/Ausw.) 25% (9)
 
Warum Kursbesuch:
günstig Modul in Ferien abzuleisten 89% (32)
Interesse am Thema 83% (30)
 
Zum Ferienkurs insgesamt:
Erwartungen erfüllt? vollkommen teilweise bedingt
18 16 2
Krktik: an Referaten, am Praxisbezug, an Diskussion
Interesse an weiteren Ferienkursen? ja eventuell nein
21 16  
Kurs-Seiten im Internet sehr gut geht so halte nichts davon nie genutzt
21 7 0 7
"Service-Seite" genutzt? ausführlich einmal nie
8 13 13
Experimente versus Vorlesung Exp sehr gut Exp hergeholt Exp = Abwechslung Volesung besser
31 0 20 2
Experimente waren... lehrreich unterhaltsam zu viel undeutlich nervig anstrengend
26 29 5 2 3 2
Einblick in "Musikpsychologie"? ja viel ja wenig nein
18 15 1
Wie anstrenged war die Woche? sehr gut ging so nein
8 22 2
Atmosphäre im Kurs gut(o.k.) locker/druckfrei konzentriert unkonzentriert
18 9 2 5
         
         
Zu den einzelnen Experimenten gut (in Erinnerung) unnötig Weiterarbeit  
Lautstärke/Hörschwelle 5
Tonhöhe 5
Tritonunsexperiment 10 1
Klangcharakter 3
Lästigkeit 1 1
Klangliege 3
Kulturspezifik
Klangcharakter 1
Virtuelle Polyphonie 6 1
Raumorientierung 2
Soundwalk 15 1
Stimmung - Emotionen 1 1 1
Kaufhausmusik 1
Konzentration/Musik 9 1 1
Entspannung 4 1 1
Vokalfarben 8 6 2
Synästhesie 1
Bild und Ton 2 2
Malen zu Musik/Therapie 4 2 3  
Angst/Lampenfieber 2
Aggression 6
sonstiges 1
"eigentlich alle" 6

Gründe, das Seminar in den Ferien zu besuchen, waren einerseits die Möglichkeit, ein Modul außerhalb des Semesters "abzuleisten", aber ebenso sehr auch ein Interesse am Thema. Insgesamt ist durchaus die Neigung zu erkennen, nochmals ein Ferienangebot zu bekommen... auch wenn die kompakte Woche (mit 6 Stunden thematischer Arbeit täglich) durchaus als anstrengend empfunden wurde. Da 13 Erstsemester das Seminar als "Vertiefung" im Musikwissenschafts-Modul (mit Modulprüfunhg) besucht haben, kann man schließen, dass durchaus eine Bereitschaft und ein Iteresse im BM daran bestand, das gesamte Modul BM 3 in einem Semester zu absolvieren und nicht auf 2 Semester zu verteilen.

Meine Befürchtung, dass die "Auflösung" des Stoffes einer Überblicksveranstaltung in Musikpsychologie in einzelne "Experimente" nicht akzeptiert würde, hat sich kaum bewahrheitet. Im Gegensatz zu den meisten Studierenden würde ich aber für den vorliegenden Stoff doch eine Vorlesung vorziehen, um im "Praktikum" dann noch mehr Eigeninitiative der Studierenden (ohne Referate) zu mobilisieren.

Die Spitzenreiter der "in guter Erinnerung" genbliebenen Experimente waren der Soundwalk (bei dem ich selbst etwas über die geringe Konzentration enttäuscht war), das "Tritonusexperiment" (über das unmittelbar vor der Befragung nochmals eindrucksvoll berichtet wurde), der (durch nervige) "d2-Test" bei ffn-Musik sowie das "Malen zu Musik" mit dem Ausblick zur Therapie unter Anleitung von Karin Böseler. Das Experiment "Welche Farbe haben die Vokale?" wurde ganz extrem kontrovers eingeschätzt. Sonst ist keines der Experimente vollkommen "durchgefallen". Das in der allerletzten Stunde angerissene Thema "Musik und Aggression" hat das größte Interesse zur Weiterarbeit geweckt.

Besonders erfreut hat mich die Tatsache, dass die Internetseite des Kurses (auf der wir uns jetzt soeben befinden) gut akzeptiert worden ist. Da es auch Download-Aufgaben gab,muss ich - leider - schließen, dass 7 Studierende, die das Internet gar nicht genutzt haben, auch diese Aufgaben nicht richtig gemacht haben.

An der Kursatmosphäre wurde gelegentlich die "Unkonzentriertheit" bemängelt, auch geäußert, ich wäre "zu lasch" gewesen und die Anwesenheit sei nicht genau genug kontrolliert worden. Ansonsten haben die Meisten so wie ich das Kursklima als angenehm und freundlich empfunden. Ich hoffe, dass auch die Studierenden, die ein Referat halten mussten, von diesem (stressmildernden) Klima profitiert haben. Ich selbst war sehr positiv angetan von den Referaten, die auch von Erst-Semestern ziemlich gut absolviert worden sind.

zurück zur Hauptseite!