Musiktherapie und Musikpädagogik

Musiktherapie und Musikpädagogik: Verhaltensauffällige Kinder: Hyperaktivität

 

Musiktherapie mit hyperaktiven Kindern geht davon aus,

Ursachen können traumatische Kindheitserlebnisse sein (Gewalt in der Familie, Verlust von Bezugspersonen). Die Persönlichkeitsprobleme bestehen darin, daß das Kind

Diese drei Probleme können - müssen aber nicht - zu Hyperaktivität führen. Hierbei verstärkt das Kind in der Regel genau das, was die Hyperaktivität hervorruft („Teufelskreis"):

Drei Arbeitsprinzipien von Musiktherapie bei Hyperaktivität:

Diese Prinzipien setzen verhaltenstherapeutisch an, helfen zunächst vor allem, aus dem Teufelskreis der sich selbst reproduzierenden Probleme herauszukommen. Sie sind gestalttherapeutisch („integrativ") begründet: die Persönlichkeitsprobleme werden als Folge eines „gespaltenes Selbsterlebens" interpretiert und Akzeptieren, Zentrieren und Regenerieren werden als Methoden der Zusammenfügung (Integration) der gespaltenen Persönlichkeitsanteile gesehen.

Mit dem Kind zusammen...

kann diese Therapie verlaufen, weil/wenn das Kind bemerkt, daß die Auflösung des „Teufelskreises" sein Leiden mindert und guttut. Dies erzeugt Motivation bei der Problembearbeitung selbst mitzumachen. Verhaltenstherapie setzt darauf, daß aus der positiven Erfahrung veränderten Verhaltens Motivationen für Selbstheilung hervorgehen. Während das Akzeptieren und Regenerieren von der TherapeutIn ausgeht, geht die Zentrierung vom Kind selbst aus.