"Schamanismus und Musik"

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Schlussreflexion

 

Themen und Diskussionspunkte des Seminars:

 

  

Thema

Musik

Kommentar

1. Definitionen

Musik anläßlich einer Ausstellung

keine feste Definition, Musik mit viel „New Age“ durchsetzt

2. Schamanismus in Tuva

Einfaches Trommeln, Rasseln und Singen. Exportmusik: Obertongesang

Obertongesang u.ä. Musiktechniken im Schnittpunkt Folklore/Schamanismus

3. Schamanismus in Korea

Große Orchester werden von Schamaninnen engagiert, oft Volksfestcharakter

Schamanismus im Dreieck zwischen Volksfest, Religion und Heilung (Medizin). Heute geschütztes „Kulturgut“.

4. Schamanismus in Nordeuropa (Samen)

Einzig erhaltene Tradition ist das Joiken, Trommel nur über museale Instrumentensammlungen bekannt.

Moderne Minderheiten-Politik und modische Weltmusik-Strömungen fließen in einer Wiederbelebung und Modernisierung des Joikens zusammen.

5. Schamanismus in Amerika

(a) Voodoo in der Karibik

(b) Pejote in Mexiko

Beide Praktiken verbinden christliche Religionen mit traditionellen Heil- und Glaubenszeremonien.

6. Schamanismus in Australien

Didgeridoo als zentrales Instrument neben Gesang und „Stick“. Lieder. Geheimhaltungsvorschriften.

Didgeridoo als modernes Modeinstrument in der ganzen Welt von Trance, Techno bis Rock und Ethno, New Age, Folk..

7. Schamanismus im Abendland?

Musik und Trance in der Antike und der Renaissance.

 

8. Schamanismus im Morgenland?

Der Sufismus als Schamanismus.

 

Praxiserfahrungen

(1) Trommeln ohne „Ziel“

(2) Trommeln nach Harner mit dem Ziel Unterwelt

(3) Trommeln nach Uccusic mit dem Krafttier-Tanz

(4) Klangmassage mit dem Didgeridoo und Dreamtime-Orakel

Alle Übungen sind gezielt dem „Neoschamanismus“ entnommen, d.h. heute in nicht-schamanischen Kulturen betriebenen Selbsterfahrungs-Ritualien. Prinzip: Schamanismus ist für jedermann zugänglich.

Musiktherapie

(1) Tranecinduzierende Musiktherapie nach Strobel.

(2) Trommeltherapie und Rituale nach Meyberg.

(3) Altorientalische Musiktherapie nach Güvenc.

In der aktuellen deutschen Musiktherapie werden schamanische Elemente aktiv rezipiert.

Neoschamanismus

(1) Axel Brück: Nachbau eines Keltischen Instruments; heutige Schamanismus-Workshops in Auerstedt

(2) Das Oldenburger BrainLab als Beispiel für Brain-Tec.

 

 

Was fehlte?

 

Afrika: Shona (Mbira) in Ostafrika, Zulu in Südafrika, die Medizinmänner in Westafrika.

Pazifik, z.B. Kahuna in Hawaii.

Deutschland: Techno und verwandte tranceinduzierende Techniken unter Verwendung von Musik.

Musikwissenschaft: Weitere Erklärungsmodelle. Physiologische Untersuchungen. Meine Theorie von den „5 Dimensionen“ der Musik, wobei die „Schamanische Dimension“ die erste und elementarste ist. Eine abschließende Abgrenzung gegenüber oder genauere Bestimmungn innerhalb des Gebiets irgendwelcher „Heilungen durch Musik“, „Tranceformen mit Musik“ und „Musik im Kontext von Religionsausübung“. Eine aktuelle Darstellung von Formen veränderten Bewußtseins und Techniken zum Umgang mit solchen Bewußtseinsveränderungen.
Fragebogen

 

Bewerte oder kommentiere:

 

·       die praktischen Übungen

 

 

 

 

·       die Abhandlung der traditionellen Schamanismen

 

 

 

 

·       die Musikbeispiele mit Weltmusik-Adaptionen

 

 

 

 

·       den Gastvortrag Axel Brücks

 

 

 

Welche Themen fehlten nach Deiner Meinung?

 

 

 

Hat das Seminar für Dich etwas geklärt? Wenn ja, was?

 

 

Was blieb Dir nach wie vor unklar?

 

 

 

Strebst Du Bewußtseinsveränderung durch Musik für Dich persönlich an? Wenn ja, wie?

 

 

Hast Du Interesse, Konzerte mit Musik, die im Seminar behandelt wurde, zu besuchen? Wenn ja, welche?

 

Wirst Du demnächst mal einen Schamanismus-

Workshop besuchen?

 

 

 

Wie sollte das Musikstudium Schamanismus berücksichtiten?

 

 

 

Willst Du Schamanismus in Deinem beruflichen Leben einsetzen? Wie?